Tourenplanung

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Für den einen ist die Tourenplanung ein notwendiges Übel, für die anderen beginnt schon mit der Planung das Abenteuer - manchmal das wirkliche Abenteuer.

Was brauche ich an Ausrüstung? Reicht das was ich habe? Wo gibt es brauchbare Karten und Reiseführer? Hat schon jemand einen Reisebreicht über mein Zielgebiet geschrieben? Wie komme ich hin und wo finde ich eine Unterkunft? Klima, öffentlicher Verkehr, Sprache, Währung .... Egal ob im Zelt (ist Zelten in freier Wildbahn erlaubt?) oder in einer Berghütte übernachtet werden soll, grundlegende Infos gehören zu jeder Tour die die bekannten Trampelpfade der Reiseveranstalter hinter sich lassen soll.

Dieser Artikel soll ein bisschen Hilfestellung bei der Reise- und/ oder Tourplanung geben, erhebt aber nicht den Anspruch auf Vollständigkeit. Manche Anregungen hier kommen euch vielleicht auch komisch vor oder übervorsichtig, anderes fehlt euch vielleicht. Aber es sind nur Tipps. Letztendlich müsst ihr selber euren Rucksack packen und loslaufen und eigene Verantwortung übernehmen. Und natürlich wie immer der Aufruf, eigene Ideen, Erfahrungen und Tipps hier weiterzugeben.


Informationsquellen

Für viele Fragen findet sich in den Weiten des Internets passende Antworten. Einschlägige Seiten über Outdoor, Trekking und Individualreisen versorgen den Neugierigen mit meist brauchbaren Informationen. Trotzdem sollten auch fachkundig und von scheinbar großer Erfahrung geprägte Auskünfte hinterfragt werden. Nicht alleine die Outdoor- und Trekkingforen sollten zu Rate gezogen werden. Für den Bergsteiger und den Hochtourengänger, für den Pilger und den Weitwanderer, für die Freunde der Seekajak- oder Faltboottouren, für jeden hält das Netz eine passende Plattform bereit. Die Informationsfülle im Netz ist schier unerschöpflich, ja, zu Teil widersprechen sich die Angaben über das Wie und das Wo.

Eine nicht zu unterschätzende Informationsquelle sind die bekannten Reise- und Landkartenhäuser in der Schweiz, Österreich und in Deutschland. In diesem Fachhandelshäusern ist sehr oft ein großer Erfahrungsschatz vorhanden. Der muss nur gehoben werden. Viele Mitarbeiter sind selber oft auf Tour. Weniger auf Outdoortouren oder Survivaltripps, mehr auf selbst geplanten Reisen. Ein gut sortierter Landkartenhandel kann das Kartenproblem, das sich unweigerlich bei der Planung mehrwöchige Weitwanderung ergibt, in kurzer Zeit lösen. Man muss nur hingehen und sich beraten lassen.

Neben der traditionellen Vorbereitung einer größeren Tour (mit Reise- und Tourenbeschreibungen, sowie Land- und Wanderkarten), ist es seit einiger Zeit möglich, die geplante Reise virtuell im Voraus zu planen. Die Kombination aus GPS, Google Earth und Konsorten erlaubt einen ersten Blick in die bereiste Region.


Solo- oder Gruppentour

Die erste Überlegung gilt den teilnehmenden Leuten und dem Tourenziel. Alleine auf Tour oder in der Gruppe? Ins Inland oder ins Ausland? Wenn es eine Solotour werden soll, siehe weiter unten im Artikel.

Bei Gruppen sollten, sofern es sich nicht um eine kommerzielle Reise handelt, alle Teilnehmer nach ihren Möglichkeiten oder Fähigkeiten an der Vorplanung teilnehmen. Vorfreude ist immer noch die schönste Freude. Bestimmte Wünsche und Vorlieben können so schon weit vor Beginn der Tour abgeklärt werden. Mögliche Streitpunkte die sich erst unterwegs ergeben könnten, werden so eventuell entschärft.

In größeren Gruppen sollte jemand die Leitung und damit auch das letzte Wort übernehmen. Bei Personen, die sich nicht oder nur flüchtig (z. Bsp. Wandergruppen) kennen, sollte vorab geklärt werden, dass jede/r auf eigenes Risiko teilnimmt. Unter Bekannten/Freunden sollte diese Einstellung selbstverständlich sein.


Realistische Ziele setzen

Eine gründliche Tourenplaung kann auch das Gegenteil bewirken: Plötzlich wird einem klar, dass man sich zu viel vorgenommen hat. Das ursprüngliche, vielleicht unrealistische Vorhaben lässt sich dann noch ohne große Verluste ändern oder das Vorhaben wird schon in der Planungsphase abgebrochen.

Überhaupt der Abbruch. Vielfach wird dieser Punkt bei der Tourenplanung übersehen. Das Wetter, die Gesundheit, politische Unruhen oder das Material können für ein vorzeitiges Ende sorgen. Manchmal geht einem auch einfach die Puste, sprich Motivation aus. Wer ohne Sponsor und Druck der Öffentlichkeit unterwegs ist, kann die Tour ohne Rechtfertigungsdruck beenden. Nicht nur aus den vorgenannten Gründen sollte das frühe Ende einer Tour immer berücksichtigt werden.


Anmerkung

Nicht jede Tour erfordert ein gleiches Maß an Vorbereitung und Planung. Eine Wanderung (auch wenn sie über mehrere hundert Kilometer führt) in den gemäßigten Zonen der Europäischen Mittelgebirge muss bei weiten nicht so gündlich vorbereitet werden wie eine Wintertour im Hohen Norden Schwedens oder in den Weiten der kanadischen Wildnis.

Ein Aspekt sollte bei aller Planung nicht vergessen werden: Es kann nicht alles berücksichtigt werden. Nicht alles lässt sich planen. Es kann immer wieder zu Situationen kommen, die keiner vorhergesehen hat. In solchen Fällen ist Erfahrung vielleicht das wichtigste Gut - und Erfahrung bekommt man nur auf Tour.


Inhaltsverzeichnis

Vorab zu klären

Allgemein

Einige Dinge müssen vor einer Tour unbedingt geklärt werden:

  • Tickets (Hin- und Rückreise) möglichst schon im Voraus gebucht und bezahlt? Bei Bezahlung vor Ort: besser 120% des eingeplanten Ticketpreises bar und in Landeswährung dabei haben!
  • Werden deine Kredit/ Bank/...-karten überhaupt akzeptiert und ist auch ein Automat in der Nähe?
  • Bei Preisen ist zumindest in Nordamerika oft noch die Mehrwertsteuer hinzuzurechnen!
  • Bei Bergtouren: Wird Bergrettung von der Unfallversicherung mitgetragen?
  • Einreisebestimmungen des jeweiligen Landes, auch z.B. wegen Einfuhr von Lebensmitteln, Messer, Waffen siehe Auswaertiges Amt
  • Ist ein Hund dabei, erfüllt er die Einreisebestimmungen?
  • Zeitung ab- oder umbestellen.
  • Jemanden für Blumengießen und Haustiere suchen.
  • Mit einer vertrauten Person einen Notfallplan (Rückholung, ...) ausmachen.
  • Dokumente kopieren (Reisepass, Impfpass, Visum). Eventuell die Dokumente scannen oder fotografieren und an die eigene E-Mail-Adresse senden. So hat man immer Zugriff darauf und die Papiere können nicht verloren gehen. Allerdings muss die unterschiedliche maximale Speicherdauer der E-Mail Anbieter berücksichtigt werden.
  • Sind im Reisepass Visa-Stempel (von früheren Reisen) die Probleme im Zielland machen können ? (z.B.: seinIsrael-Jordanien) Visumformalitäten
  • Welche Kommunikationsmittel stehen mir dort zu Verfügung (Handy, E-Mail, Sat-Telefon, ...)
  • Notfallnummern und andere wichtige Adressen und Telefonnummern aufschreiben (Botschaften, Kontaktpersonen, Dolmetscher, ...)
  • Stromversorgung im Zielgebiet, welcher Adapterstecker wird ggf. benötigt.

Reisen mit chronischer Erkrankung

Bitte beachten: Diese Hinweise ersetzen in keinster Weise den Besuch bei einem Arzt. Sie können nur als Anregeung dienen und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder gar Richtigkeit.

  • Nicht nur für den Notfall sollte ein Zettel mitgeführt werden, der neben den persönlichen Angaben (Anschrift) eine Aufstellung der chronischen Erkrankungen, der Medikamente, bekannte Allergien, die Anschrift mit Telefonnummer des heimischen Arztes sowie eine Adresse mit Telefonnummer einer Person in der Heimat die sich im Notfall um einen kümmern kann enthalten sollte. Ob alle chronischen Erkrankungen aufgeführt werden, kann der Hausarzt entscheiden. Zu viel kann verwirren. Ob eine Fettstoffwechselstörung, leichter Bluthochdruck oder chronische Knieschmerzen und ähnliche Erkrankungen dorthin gehören, sei dahingstellt. Wichtig: Es ist ungemein hilfreich, wenn neben der deutschen Bezeichnung der Krankheit noch die Bezeichnung in der Landessprache steht. Wenn das nicht möglich ist, wenigstens die englischen Bezeichnungen. Für die Übersetzung kann zum Beispiel die Wikipedia verwendet werden, indem man vom deutschen Artikel zum entsprechenden Land wechselt (Leiste links neben dem Artikel). Vorsicht, auch die Wikipedia enthält Fehler, nichr nur deshalb nach Möglichkeit einen allgemein bekannten Begriff auswählen. Zum Beispiel ist es bei einem bekannten STEMI-Herzinfarkt für die Retter unwesentlich, das so genau zu wissen. Herzinfarkt in der Landessprache reicht vollkommen. Der Notfallzettel ist ebenfalls bei einem normalen Arztbesuch im Ausland hilfreich, wenn der Patient der Landessprache nicht mächtig ist.
  • Erforderliche Impfungen, Krankheiten (Seuchen)vor Ort, etc. sollten vor Antritt der Reise abgeklärt sein. Siehe dazu auch Impfungen.
  • Wer auf die regelmäßig Einnahme bestimmter Medikamente angewiesen ist, sollte eine ungewollte Verlängerung der Tour/ Reise berücksichtigen. Konkret: Einen Tablettenvorrat für einen Zeitraum der über das geplante Ende der Tour hinausgeht mitnehmen. Nicht in jedem Land gibt es die nötigen, manchmal die einzig verträglichen Medikamente.
  • Weil im Ausland viele Medikamente unter anderem Namen im Handel sind, sollte zusätzlich immer der Beipackzettel oder eine Auflistung der Medikamente mit deren Wirkstoffen (wissenschaftliche Bezeichnung!) dabei sein. Im Notfall kann anhand der Beipackzettel das passende, also richtige Medikament, bestimmt werden.
  • Kranken- und Unfallversicherung im Ausland? Abklären ob bei bekannten Vorerkrankungen deren Behandlung abgedeckt ist. Dabei nicht auf die Ausssage des Versicherungsvertreteres vertrauen. Die Versicherung sollte das in ihren AGBs nicht ausschließen oder schriftlich berstätigen. Die meisten Standardversicherungen für die Reise ins Ausland sind auf 6 oder 8 Wochen begrenzt. Die Frist beginnt mit dem Beginn der Reise, nicht mit dem Beginn der Erkrankung. Bei längeren Touren kann daher der Versicherungsschutz ablaufen. Die Versicherungsbranche bietet für lange Auslandsaufenthalte die nur dem Zweck der Reise dienen gesonderte Policen an. Die Langzeit-Auslandskrankenversicherungen sind meist preiswerter als die normale Krankenversicherung im Heimatland.
  • Bei Flugreisen sollte berücksichtigt werden, dass bei bei schwerwiegenden Erkrankungen der Lunge (Lungenemphysem, Zustand nach Pneumothorax und andere) meist von einem Flug abgeraten wird. Hier sollte unbedingt, wie bei anderen gravierenden chronischen Erkrankungen auch, der Rat des behandelnden Arztes eingeholt werden. Lungenkranke sollte berücksichtigen, dass an Bord eines Flugzeugs wegen fehlender Ausstattung keine Notfallbeatmung möglich ist. Wer in dem Punkt sicher gehen will, muss sich vor Antritt der Reise mit der Flugesellschaft in Verbindung setzen.

Die Erläuterungen von Professor Dr. RAINER DIERKESMANN, Klinik Schillerhöhe Gerlingen, mögen zum besseren Verständnis beitragen:

Gänzlich vom Fliegen abraten muß man Atemwegskranken mit nicht mehr ausgleichbarer Hypoxie oder Patienten mit Pneumonie, bei der das entzündliche Sekret mehr oder weniger große Teile der Lunge bezüglich der Atmung "ausschaltet". Auch Patienten mit ausgeprägtem Emphysem oder Pneumothorax sind nicht flugtauglich, da sich die Luft in großer Höhe auf das 1 1/2fache ausdehnen und erhebliche mechanische Probleme verursachen kann.
Der vollständige Text kann bei lungenemphysem.de nachgelesen werden.

Finanzen

Bargeld

Bankkarte/ Kreditkarte/ Postsparbuch

Reisescheck

Finanzieller Notfall

Nötige Fähigkeiten

Tourvorbereitung mit Karte, Kompass und GPS

Generell sollte man sich auf neue Reisen abseits der Touristenrouten peinlichst genau vorbereiten, wenn man sowas zum ersten Mal macht. Viele Unfälle passieren gerade aus Übermut und Überschätzung. Es tut niemandem weh, wenn man ein paar kleine Testtouren macht und sich gut vorbereitet - eine eventuelle Evakuierung (falls möglich) ist dann schon unangenehmer. Es geht hier nicht um den Spaziergang im Wald "nebenan", in dem man mal eine Nacht übernachtet, sondern um Touren mit "wenig Zivilisationskontakt".

Absolutes MUSS auf Outdoortouren

  • GEÜBTER Umgang mit Karte und Kompass (GPS) - auf Tour ist das lernen zu spät... siehe Orientierung
  • GEÜBTER Umgang mit der Ausrüstung - das neue Zelt bei Schneesturm das erste mal Aufbauen ist unklug.
  • Gute Kenntnis der Route von jedem Gruppenmitglied.
  • Kenntnis der Leistungsfähigkeit von JEDEM Gruppenmitglied - auf langer Tour möglichst nicht mehr als 2/3 der maximalen Leistungsfähigkeit des Schwächsten ausschöpfen.
  • In einer Gruppe sollte chronische Erkrankungen (sofern schwerwiegend) der Teilnehmer bekannt sein. Auch wo die betreffende Person die nötigen Medikamente aufbewahrt; und wie in einem Notfall zu handeln ist, sollte vor dem Beginn der Tour geklärt werden.

Wünschenswerte Fähigkeiten auf Outdoortouren

  • Waldläufertechniken ( Nahrungssuche, Knotenkunde, Feuerkunde, Lagerbau, etc)
  • Gutes Training um Strapazen besser durchhalten zu können.
  • Ruhiges Handeln in Stresssituationen
  • Medizinische Kenntnisse -> erweiterte Erste Hilfe Kenntnisse ( Erste Hilfe Set )
  • Notfallmanagement (Wie gehe ich bei Notfällen vor, welche Prioritäten sind zu setzen, wie organisiere ich Hilfe/Rettung)

Solotouren

Solotour in Deutschland

Solotouren haben ihren ganz besonderen Reiz. Man hat mehr Kontakt zur Bevölkerung (soefern diese auf der Tour existent ist), man lernt sich selbst viel besser kennen, man ist flexibler und lernt viel schneller. Solotouren können sich viele nicht vorstellen, aber die meisten, die es wagen, sind begeistert. Selbstverständlich sind größere Solotouren nichts für absolute Neulinge, aber man braucht auch nicht übertrieben viel Erfahrung.

Grundlagen

Man sollte sich selbst sehr genau einschätzen können und sich lieber etwas weniger fordern als zu viel. Alle Kenntnisse (siehe "Notwendige Fähigkeiten"), die normalerweise einzelne Gruppenmitglieder haben, sollte man alleine gut beherrschen. Neben Waldläuferkenntnissen sind auch gute Wetterkenntnisse sehr zu empfehlen, da sonst die Solotour zum Alptraum werden könnte. Zusätzlich sollte man sich sehr gut im klaren sein, wie eventuell Hilfe herbeigerufen werden könnte. Ist Handyempfang vorhanden bzw. wo? Sind (bei mangelndem Handyempfang) Signalraketen für irgendjemanden überhaupt sichtbar oder lohnt sich der Ballast nicht? Unter Umständen wird hier ein Satellitentelefon eine Überlegung wert.

Zusätzliche Vorbereitungen

Die Tour und der Verlauf sollte jemandem in der Zivilisation bekannt sein und man sollte auch Rückmeldungen besprechen, an Stellen wo dies möglich ist. Ganz nebenbei reicht ein Handyakku meist nur für die ganze Tour , wenn man das Handy auslässt und nur an erhöhten Punkten schnell eine SMS schickt. Niedrigere Temperaturen können dieses Problem noch verschärfen.

Mit dem Hund auf Tour

An der Tschechisch-Österreichischen Grenze.

Einreisebestimmungen

Erfüllt der Hund die Einreisebestimmungen des Ziellandes und allfälliger Transitländer? Eine Übersicht für Europa und die USA ist hier zu sehen. Da sich diese Bestimmungen kurzfristig ändern können, empfiehlt sich dennoch ein Anruf bei der jeweiligen Botschaft und ein Gespräch mit dem Tierarzt.

Hundeapotheke

Die wichtigsten Bestandteile listet der Tierarzt auf. In der ersten Woche der Tour sollten die Ballen des Hundes täglich mit Talg eingefettet werden.

Hunderucksack

Trägt der Hund seinen eigenen Rucksack ? Das hat mehrere Vorteile:
- Gewichtsentlastung (bei mittelgroßen Hunden bis ca. 6 kg).
- Der Inhalt ist griffbereit, ohne den eigenen Rucksack abnehmen zu müssen.
- Der Hund erregt nicht Angst, sondern Interesse, weil er "zivilisiert" aussieht.
Gute Modelle lassen sich leicht vom Tragegeschirr lösen. Der Hund muss an das Tragen des Rucksacks gewöhnt sein und mit langsam steigendem Gewicht trainiert werden.

Sicherung des Hundes

Ein seitlich am Rucksack angebrachter Karabiner ist eine gute Befestigung für die Hundeleine, um beim Gehen die Hände frei zu haben. Stellt man den Rucksack ab, ist der Hund damit auch ohne weitere Handgriffe gesichert.

Restaurants

In Dänemark und Schweden sind Hunde in Restaurants und Gaststätten aller Arten nicht erlaubt. Auch nicht auf den Freiterrassen. Sie können aber neben der Terrasseneingrenzung am Gehsteig liegen.

Übernachten im Zelt

- Schläft der Hund im Innenzelt, empfiehlt sich eine stabile Wasserschüssel. Faltnäpfe werden in der Enge leicht geknickt und das Wasser läuft aus.
- In der Apsis oder außerhalb: Eine halbe Iso-Matte ist eine gute Unterlage, die man unterwegs auch selbst als Sitzunterlage nützen kann.

Übernachten im Hotel, Gasthof etc.

In vielen Hotels wird ein Hundezuschlag von 5 bis 10 % wegen der aufwändigeren Reinigung verrechnet.
In diesen Ländern nehmen nur wenige Hotels Hunde auf:
Dänemark
Schweden
...
Tipp: Nach dem "Raucherzimmer" fragen!
Tipp für Langhaar-Hunde: Wenn man oft in Hotels u. dgl. übernachtet und mit Regen gerechnet werden muss, ist ein Regenschutz für den Hund sehr praktisch. Ein relativ trockener Langhaar-Hund kommt bei der Frage nach einem Zimmer viel besser an, als ein völlig Durchnässter, der sich in der Lobby schüttelt.

Informationsbeschaffung

Internetforen

Outdoor, Survival, Trekking, Wandern, Pilgern, Reisen

Kanu, Kajak, Seekajak, Faltboot, Segeln

Alles was Räder hat

Navigation

Sonstige Foren

Weblinks

Transportmittel

Flugzeug


  • Eine Liste vieler Billigairlines findet sich hier: Billigflieger
Bus
Schiff

Landkarten/ Orientierung

Buchhandel/ Internetshops

Gratiskarten aus dem Internet

Wegpunkte/ Koordinaten

  • Earthsearch Koordinaten von vielen markanten Objekten der gesamten Erde
  • Alpin-Koordinaten.de Koordinaten sehr vieler Punkte in den Alpen. Besonders interessant für Hoch- und Skitouren. Die Koordinaten können in verschiedenen Formaten zur Verwendung mit GPS-Geräten heruntergeladen werden.
  • fietsvakantie Planung von Radreisen über existierende Radwege in Europa (Anleitung auf Englisch, Anleitung auf Deutsch)
  • Radweit Bietet radelbare Direktverbindungen zwischen diversen Orten in Deutschland und stellt diese als druckbare PDF- oder html-Dateien zur Verfügung

Reiseführer/ Informationsseiten

Buchhandel/ Internetshops

Online Reiseführer

Sonstige wichtige Reiseinformationen

Packlisten

Für verschiedene Einsatzarten und Regionen gibt der Artikel Basispacklisten Auskunft darüber, was alles mitgenommen werden sollte oder was doch lieber zu Hause bleibt.

Länderknigge

Europa/ Nordamerika

Mittel- und Südamerika

Schwarzafrika

Einfacher afrikanischer Fischer
  • ältere Menschen werden beim Handschlag nicht nur mit einer Hand begrüßt, sondern mit beiden Händen zugleich.
  • wer sich nicht zum Top-Thema des Dorfgespräches machen will, redet mit dem anderen Geschlecht nur in gut einsehbaren Gegenden. Verschwindet man aus den Augen der Bevölkerung, zeigt das in ihren Augen den Wunsch nach "Nachwuchs" des frischgebackenen Pärchens... :-)
  • Männer und Frauen können mit Handschlag begrüßt werden.
  • In Gambia/Senegal wird das Aufheben eines Kopftuches/Hutes mit einem Heiratsantrag gleichgesetzt.
  • Begrüßungsformeln sollten NIEMALS vergessen werden. Auf dem Land ist noch immer die Begrüßung in aller Ausführlichkeit (man fragt also auch nach dem Wohlergehen der einzelnen Familienmitgliedern) üblich. In der Stadt genügen fast immer die verkürzten Begrüßungsformeln.
  • Begrüßungsformeln werden auch ohne Grund ausgetauscht, wenn man jemanden sieht.
  • die linke Hand ist unrein, da sie zum Hinternputzen verwendet wird: Niemals etwas mit der linken Hand überreichen!
  • lange Hosen anziehen, da nur Kinder kurze Hosen anziehen und kein Erwachsener so etwas tut.
  • Geschenke mit beiden Händen in Empfang nehmen, um zu zeigen, dass man das Geschenk schätzt.
  • Erst der Handschlag ist geschäftsbindend - aber auch das wird nicht so streng genommen, ohne Handschlag kann sich alles nochmal ändern.
  • Es muss fast immer gehandelt werden. Bei Transporten (ausser Taxi) handelt man nie.

Nordafrika/Naher und Mittlerer Osten

Nomaden im Iran
  • die linke Hand ist unrein, da sie zum Hinternputzen verwendet wird: Niemals etwas mit der linken Hand überreichen!
  • lange Hosen anziehen, da nur Kinder kurze Hosen anziehen und kein Erwachsener so etwas tut.
  • Geschenke mit beiden Händen in Empfang nehmen, um zu zeigen, dass man das Geschenk schätzt.
  • in konservativen Ländern werden ältere Männer mit einer leichten, kurzen Verbeugung und den Händen in Gesichtshöhe begrüßt.
  • in konservativen Ländern ist der Kontakt zum anderen Geschlecht zu meiden, wenn der/die andere nichts deutlich anderes signalisiert.
  • Männer geben in konservativen Ländern Männern die Hand, gegenüber Frauen ist eine angedeutete Verbeugung angebracht. Frauen halten sich meist gegenüber Männern komplett zurück und verkehren fast nur mit anderen Frauen.
  • Auch bei der kleinsten Frage spricht man erst die Begrüßungsformeln und spricht erst danach die eigentliche Frage aus.
  • Erst der Handschlag ist geschäftsbindend, ohne Handschlag kann sich alles nochmal ändern.
  • man handelt v.a. bei touristischen Belangen, ansonsten sind die Preise meistens recht fest. Bei Transporten (ausser Taxi) handelt man nie.

Asien

Ozeanien

Da Neuzealand und Australien hauptsächlich von europäischen Einwanderern geprägt ist, kann man sich auf einen wohlwollenden Kontakt einstellen. Fettnäpfchenunfälle werden großzügig übersehen und endschuldigt. Einige Fehler können jedoch begangen werden:

  • Nicht über die englische Queen schimpfen.
  • Den moderaten Länderpatriotismus, speziell den Lokalpatriotismus akzeptieren.
  • Mit Ureinwohnern natürlich umgehen. Auf keinen Fall fotografieren als ob es Tiere wären. (was sehr häufig geschieht)
  • Australier sehen es ungerne, wenn Touristen "australisch" sein wollen (Krokodilzahn um den Hals, Buschhut, "I love Australia T-Shirts" etc)