Warum?
Für zwei Personen liegt bei mir zeltmässig sehr viel im Keller. Angefangen vom leichten MSR Nook bis hin zum Campingplatzbomber MH Sat 6. Für Solotouren dagegen fehlte noch ein möglichst leichtes und klein verpackbares Einmannzelt. Nachdem ich beim roten A des Ostens ein Lanshan 1 für 85 USD (jetzt beim Tippen gerade: 68 USD) fand, und dessen Abmessungen so aussahen, als ob auch Nichtzwerge darin Platz finden konnten, gabs nach kurzem Überlegen die Bestellung.
Ausstattung/Daten:
Innenzelt, Außenzelt, Packsack, 8 Heringe (Y-Form, Alu)
Gewicht (IZ, AZ und Hülle): 790g. Die Heringe sind zwar ok, ich habe sie aber dann doch für die erste Tour gegen die bewährten, 20cm langen Alu Y-Teile ausgetauscht, mit denen ich ansonsten unterwegs bin.
Test:
Ende Oktober für 3 Tage durch die Alpen. Zuerst in Brig auf dem Campingplatz übernachtet, dann von Binn zur Alpe Devero, weiter am nächsten Tag zur Alpe Veglia und zuletzt nach Gondo und heim.
Bilder vom Campingplatz in Brig habe ich keine. ich kam da so gegegn 22 Uhr an (nach zwei Tagen rund um die Gaulihütte), hab das Ding dann zum ersten Mal ausgepackt und aufgebaut und mich nur noch ins Bett gelegt. Der Aufbau ging ganz gut, trotz Unwissen und Aufbau bei Taschenlampenlicht und das Zelt stand dann auch, ohne nachts umzufallen.
An der Alpe Devero war der Campingplatz geschlossen (die wollen mein Geld nicht) und so habe ich das Teil einfach in einem verlassenen Dorfteil mitten auf den zentralen Platz gestellt:

Alle schon im Winterschlaf, da störe ich dann auch nicht.

Tadaaa, es steht

Nächtlicher Besucher

Morgens, mit Krempel

und ohne

und dann noch ne Showroomaufnahme.
Fazit nach den ersten zwei Nächten:
Es dauert klar länger, das Zelt aufstellen, da die stabilisierenden gestängebögen fehlen und der Trekkingstock gerne mal zwischendrin umkippt. Außerdem ist das Ausrichten nicht ganz so einfach, da man beim Nachspannen die Spannpunkte versetzt und so das Zelt etwas dreht.
Das Zelt ist definitv kein Tanzpalast, aber mit 183cm paßt man da noch rein und hat auch Platz, um den restlichen Rucksackinhalt in das Vorzelt gelegt zu bekommen.
Kondens gabs, aber das war bei den Bedingungen (feucht, nahe Null Grad Celsius, windstill) auch vorhersehbar. Richtig naß wurde es nicht, es kamen halt ein paar Tropfen ins Gesicht herunter.
Die Verarbeitungsqualität ist über alle Zweifel dieser Preisklasse erhaben. Keine schiefe Nähte, nix steht ab. Die Laschen farbig, das Material insgesamt vom Gefühl und Aussehen her hochwertig.
Die dritte Nacht dann wurde das arme Zelt dann gleich mal als Zusatzdecke mißbraucht, was nicht ganz so ideal ist, denn das Zelt ist rutschig und rutscht vom Schlafsack runter.

Bild von der dritten Nacht.
Zum Aufstellen gabs an der Hütte keinen ebenerdigen Platz, der nicht mit Steinplatten belegt war. Weiter runter (und zurück) zum Talboden wollte ich nicht, da die Strecke am nächsten Tag eh schon nicht ganz kurz war (und mein eingeplanter Traumstart um 8 Uhr bei Sonne schoin um 5:45 Uhr erfolgen mußte). Campingplatz war zwar vorhanden, aber auch geschlossen (was die an Geschäft verpassen....). Da die Alpe zudem noch etwas höher liegt als die Devero, die Temperatur etwas kühler als am Vortag angesagt war und der Schlafsack an der Devero auch mit allen Klamotten am Körper etwas grenzwertig war, wurde das Teil zur Zusatzdecke umfunktioniert.
Die Nacht war bequem, wärmer als am Vortag, lediglich der Schlafsack war dann dort, wo das Zelt auflag, naß geschwitzt.
Fazit nach drei Nächten: schönes Teil für den Preis. Halb so schwer wie mein 2-Mann Nook, weswegen ich für zwei Leute auch das MSR vorziehe (mehr Platz plus Gestänge). Ich sollte es mal ohne IZ testen, denn dann wiegt das Ganze Sytsme nur noch grob 420g und nimmt noch etwas weniger Platz weg.
Alex
Für zwei Personen liegt bei mir zeltmässig sehr viel im Keller. Angefangen vom leichten MSR Nook bis hin zum Campingplatzbomber MH Sat 6. Für Solotouren dagegen fehlte noch ein möglichst leichtes und klein verpackbares Einmannzelt. Nachdem ich beim roten A des Ostens ein Lanshan 1 für 85 USD (jetzt beim Tippen gerade: 68 USD) fand, und dessen Abmessungen so aussahen, als ob auch Nichtzwerge darin Platz finden konnten, gabs nach kurzem Überlegen die Bestellung.
Ausstattung/Daten:
Innenzelt, Außenzelt, Packsack, 8 Heringe (Y-Form, Alu)
Gewicht (IZ, AZ und Hülle): 790g. Die Heringe sind zwar ok, ich habe sie aber dann doch für die erste Tour gegen die bewährten, 20cm langen Alu Y-Teile ausgetauscht, mit denen ich ansonsten unterwegs bin.
Test:
Ende Oktober für 3 Tage durch die Alpen. Zuerst in Brig auf dem Campingplatz übernachtet, dann von Binn zur Alpe Devero, weiter am nächsten Tag zur Alpe Veglia und zuletzt nach Gondo und heim.
Bilder vom Campingplatz in Brig habe ich keine. ich kam da so gegegn 22 Uhr an (nach zwei Tagen rund um die Gaulihütte), hab das Ding dann zum ersten Mal ausgepackt und aufgebaut und mich nur noch ins Bett gelegt. Der Aufbau ging ganz gut, trotz Unwissen und Aufbau bei Taschenlampenlicht und das Zelt stand dann auch, ohne nachts umzufallen.
An der Alpe Devero war der Campingplatz geschlossen (die wollen mein Geld nicht) und so habe ich das Teil einfach in einem verlassenen Dorfteil mitten auf den zentralen Platz gestellt:

Alle schon im Winterschlaf, da störe ich dann auch nicht.

Tadaaa, es steht

Nächtlicher Besucher

Morgens, mit Krempel

und ohne

und dann noch ne Showroomaufnahme.
Fazit nach den ersten zwei Nächten:
Es dauert klar länger, das Zelt aufstellen, da die stabilisierenden gestängebögen fehlen und der Trekkingstock gerne mal zwischendrin umkippt. Außerdem ist das Ausrichten nicht ganz so einfach, da man beim Nachspannen die Spannpunkte versetzt und so das Zelt etwas dreht.
Das Zelt ist definitv kein Tanzpalast, aber mit 183cm paßt man da noch rein und hat auch Platz, um den restlichen Rucksackinhalt in das Vorzelt gelegt zu bekommen.
Kondens gabs, aber das war bei den Bedingungen (feucht, nahe Null Grad Celsius, windstill) auch vorhersehbar. Richtig naß wurde es nicht, es kamen halt ein paar Tropfen ins Gesicht herunter.
Die Verarbeitungsqualität ist über alle Zweifel dieser Preisklasse erhaben. Keine schiefe Nähte, nix steht ab. Die Laschen farbig, das Material insgesamt vom Gefühl und Aussehen her hochwertig.
Die dritte Nacht dann wurde das arme Zelt dann gleich mal als Zusatzdecke mißbraucht, was nicht ganz so ideal ist, denn das Zelt ist rutschig und rutscht vom Schlafsack runter.

Bild von der dritten Nacht.
Zum Aufstellen gabs an der Hütte keinen ebenerdigen Platz, der nicht mit Steinplatten belegt war. Weiter runter (und zurück) zum Talboden wollte ich nicht, da die Strecke am nächsten Tag eh schon nicht ganz kurz war (und mein eingeplanter Traumstart um 8 Uhr bei Sonne schoin um 5:45 Uhr erfolgen mußte). Campingplatz war zwar vorhanden, aber auch geschlossen (was die an Geschäft verpassen....). Da die Alpe zudem noch etwas höher liegt als die Devero, die Temperatur etwas kühler als am Vortag angesagt war und der Schlafsack an der Devero auch mit allen Klamotten am Körper etwas grenzwertig war, wurde das Teil zur Zusatzdecke umfunktioniert.
Die Nacht war bequem, wärmer als am Vortag, lediglich der Schlafsack war dann dort, wo das Zelt auflag, naß geschwitzt.
Fazit nach drei Nächten: schönes Teil für den Preis. Halb so schwer wie mein 2-Mann Nook, weswegen ich für zwei Leute auch das MSR vorziehe (mehr Platz plus Gestänge). Ich sollte es mal ohne IZ testen, denn dann wiegt das Ganze Sytsme nur noch grob 420g und nimmt noch etwas weniger Platz weg.
Alex
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