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Mitreisende | |
Tourenverzeichnis:
Alaudin Camp Vertical und Umgebung
FKIS
Mutny See
Zamok
Chimtarga Pass
Pik Energia und Zindon Tal
Mirali Pass
Kulikalon Valley
Vorgeschichte:
Wir schreiben Ende Mai 2017, und noch immer ist nicht klar, wohin wir im Sommerurlaub denn nun reisen wollen/sollen. Höhere Berge wäre klasse, aber alle bis jetzt gewählten Ziele fallen entweder aus Sicherheitsbedenken (Zwei Leute und dicke Gletscher mit Mehrtagesgepäck ist nicht ideal) flach, oder wir sind die einzigen Interessenten (Himalaya) und die Veranstalter bekommen kein Permit für solch eine Gruppe. Also doch Kilimanjaro? Ein kurzer Blick bei der Ruefa, mit denen ich schon am Acon war und die den Kili auch im Programm haben, offenbart eine Alternative: West Pamir, Chimtarga.
Kurze Rücksprache in der Family und die Entscheidung steht fest: auf nach Tadschikistan. Bernhard Letz, der für diesen Bereich zuständig ist, ist schnell erreicht, hat überhaupt keine Probleme damit, die Zeit um einige Tage auszudehenen (wir sind eh die einzigen Interessenten Mitte Juli), und weil die Zeit knapp ist, bucht er bereits die Flüge, bevor er von uns Geld oder eine schriftliche Vereinbarung überkommen hat.
Auch sonst klappt alles am Schnürchen. Impftermine für Tetanus (meine letzte Impfung war wohl 1985...), Hepatitis und Tollwut sind schnell vereinbart, ein Großteil der Ausrüstung liegt eh schon herum.
12. Juli 2017
Alles in allem erreichen wir (zur Überraschung von Vega) problemlos und ohne Mitnahme irgendwelcher Luxusdinge zusammen 60kg Flugegepäck in drei Taschen sowie jeder noch etwa 5kg Handgepäck. Der ganze Kram muß zum Glück nicht weit getragen werden, um ihn von der Wohnung zuerst zum Bahnhof und weiter nach München an den Flughafen gekarrt zu bekommen, dennoch ist es eine elende Schinderei.

Quasi alles außer Mülleimer und Mauer muß mit - 70kg
Beim Check In dann ein kurzer Schreck. Am Nebenschalter wird einem Gast der Koffer abgelehnt, da er 30kg wiegt. Laut Reglement läge das erlaubte Gewicht zwar bei 30kg, aber das Maximalgewicht eines Koffers sei 23kg (und man darf 2 Koffer abgeben). Unsere Dame interessiert das Regelwerk nicht, bittet uns jedoch, alles beim Sperrgepäck abzugeben. Wie Bernhard uns eingeprägt hat, versichern wir uns, daß alles bis nach Duschanbe durchgeleitet wird, geben das schwere Gepäck ab, und fliegen zum ersten Zwischenstopp - Istanbul. Der Check In verzögert sich um eine Stunde (scheint auf der Strecke normal zu sein), dank 3 Stunden Puffer bei der Umsteigerei ist das jedoch verschmerzbar.
In Istanbul dürfen wir dann an einer Terminalrally teilnehmen. Unser Flug soll von Gate 302 abfliegen. Wir begeben uns artig eine halbe Stunde vorher dorthin und landen in einem arabisch/afrikanischen Bazar. Es geht auf der Ebene, auf der das Gate liegt, hoch her. Alle Sitzplätze sind belegt, alle Varianten an Bettlakenträger, mit und ohne Kopftücher sind vertreten, es geht laut her. Dann verschwindet die 302 von der Anzeigetafel und nach einer spannenden Minute der Leere taucht die 702 auf. Also hoch in das Flughafenzentrum, Orientierung an den Wegweisern und dort steht: "Gate 701-712 - 20-25 Min time". Die Rally ist eröffnet, zusaammen mit einem Haufen weiterer auf Outdoor getrimmter Fluggäste geht es schnellstmöglich quer durch den ganzen Flughafen in einen sehr ruhigen Bereich. Wir sind schnell genug am Ziel, die Abfertigung hat noch nicht begonnen, vom Flugpersonal noch keine Spur.
Während tröpfchenweise die Gruppen eintrudeln erfolgt das Spiel erneut. Das Gate in der Anzeige verschwindet, und nach einer kurzen Gedenkpause erscheint als neues Terminal für den Check-In: 302
...
Meckern hilft nicht, mit Vollgas zurück auf Los, die ganze Strecke zurück. 15 Minuten später dann die Erlösung: wir sind endlich wieder richtig. Die Abfertigung hat zwar noch nicht begonnen (auch hier geht es am Ende erst eine Stunde später los als geplant), aber immerhin hat sich eine Warteschlange gebildet und Flughafenpersonal ist am Schalter unterwegs. Um 21:30 Uhr geht es dann endlich auf die Reise nach Duschanbe, wo wir so gegen 4 Uhr morgen Lokalzeit ankommen sollen.
13. Juli 2017
Schlafen war nicht wirklich drin, dafür stehen wir nach etwas Flugzeugkino und einem guten Essen an Bord nun in der Schlange mit den anderen Ankömmlingen und warten auf die Visakontrolle. Während es bei uns (mit drei geöffneten Schaltern) gesittet zu geht, kann man dies nach Ankunft eines Flugzeugs aus dem lokalen Raum nicht behaupten. Im Kampfknäuel, jegliche Absperrungen und Markierungen mißachtend kämpfen die Leute um Aufmerksamkeit am Schalter. Wie der Grenzbeamte das so stoisch lächelnd über sich ergehen kann, kann ich mir nicht erklären.
Die Paßkontrolle erfolgt freundlich, aber sehr zeitintensiv (2-10 Minuten/Person). Alles wird kontrolliert, die Daten genau überprüft, und mancher darf die eine oder andere Frage beantworten. Also immer lächeln und freundlich (und das um fast 5 Uhr morgens), denn auf dem Visaausdruck steht: "Please note that if your e-Visa is approved, this approval establishes that you are eligible to travel to Tajikistan, but does not guarantee that you are admissible to Tajikistan. Upon arrival you will be inspected by a Border protection officer who may determine that you are inadmissible under the e-Visa program or for any reason under Tajikistan law".
Border Control hat nix gegen uns, nach 2 Minuten bereits dürfen wir zum Gepäck, welches in Sichtweite schon länger seine Runden auf dem Laufband dreht. Der letzte Knackpunkt erledigt sich schnell, alle drei Taschen sind da. Der von der Ruefa organisierte Fahrer findet uns prompt, bugsiert uns ins Auto und im frühen Morgenlicht geht es eine kurze Strecke bis zum Hotel, wo wir nur noch zwei Flaschen Mineralwasser an der Rezeption mitnehmen und völlig erledigt im klimatisierten Zimmer in die Federn kippen.

Unser Zimmer nach den ersten Stunden - sieht aus wie in Westeuropa

Die übliche Teeecke (sogar Pulverkaffee hat es)

Der dezente Unterschied, bei uns gibt es keine Wegmarkierungen gen Mekka.

Völlig unspannend europäisch - der Naßbereich, sogar mit Einwegutensilien in Schächtelchen wie Seife, Zahnbürste, Nähzeug

Auch Klo und Dusche wie bei uns, und rund um die Uhr mit Warmwasser.
Um 12 Uhr beschließen wir, eine erste Runde in der Stadt zu drehen, um 14 Uhr dann kommt unser Guide Dilja und führt uns zusammen mit ihrem Bruder zu einem Wechselbüro und dann über den traditionellen Markt. Dieser ist quasi identisch zu den Märkten in Rumänien, weswegen Vegareve auch hemmungslos eine Shoppingtour durchzieht. Bananen, Karotten, Gurken, Tee, drei Brote, tadschikisches Gebäck und Gewürze verschwinden in meinem Daypack. Alles Lebensmittel für die nächsten Tage bzw. als Mitbringsel für daheim bestimmt.
Im Supermarkt etwas später klärt sich dann endgültig, was man denn vor Ort alles kaufen kann und nicht umständlich mitbringen muß: alles außer Trekkingspezialnahrung und eventuell Müsliriegel. Vom Klopapier über diverse Duschgels, Nudeln, einzelnen Fertiggerichten von Knorr über Cola, Säfte, Bier, Konservendosen mit Fisch oder Gemüse bis hin zu Schokolade finden wir alles. Lediglich ein kritischer Blick auf das Haltbarkeitsdatum ist notwendig, um sich keine böse Überraschung einzuhandeln, ansonsten kann man problemlos zuschlagen. Ich entdecke z.B. russische Fischkonserven mit Ablaufdatum Mitte 2014, die oben in den Bergen mit erhöhter Wahrscheinlichkeit zu Problemen führen könnten.
Gegen 16 Uhr verabschieden wir uns und laden die beiden noch spontan ins "Al Sham" ein, einem arabischen Restaurant, welches wir auf Tripadvisor entdeckt haben (im Hotel gibt es Free Wifi).
[Vegareve] Der Gewürzstand war wirklicht beeindruckend. Vom Verkäufer hiess es sehr entschieden: "erst kaufen, dann Foto"
. Was wir gerne gemacht haben, ebenso beim Teestand, leider ohne Foto. Der Basar ist schon "normal orientalisch", also nicht "identisch zu Rumänien", aber die Wassermelonenberge und das restliche Gemüse, bis auf die sehr leckeren und empfehlenswerten tadschikischen Zitronen, sahen sehr familiär aus
.

Grundnahrungsmitteln, nichts für Hochgebirge

Kleiner Supermarkt
[vegareve aus]
Das Restaurant erweist sich als Volltreffer. Für uns Westeuropäer problemlos erschwinglich und mit einer hervorragenden Küche. Für die ganzen Kebapteller, Biere, Mojitos, Vorsepeisen und sonstige Getränke zahlen wir am Ende etwas mehr als 300 TJS (Somoni, Wechselkurs erfreulich einfach berechenbare 1 Euro = 10 TJS), werden noch zum Hotel zurückgefahren und veranschlagen den Start ins Gebirge für 9 Uhr nach dem Frühstück.

Mein Hauptgang - Fleischspieße, Reis, Gewürzpaste, Fladenbrot

Arabischer Eintopf mit Reis, im Hintergrund frisch gepreßter Melonensaft
Eckdaten:
Flug MUN - IST um 14:40 Uhr, Ankunft 18:25 Uhr
Flug IST - DYU um 20:45 Uhr, Ankunft 3:35 Uhr
Zeitverschiebung: 3 Stunden
Alaudin Camp Vertical und Umgebung
FKIS
Mutny See
Zamok
Chimtarga Pass
Pik Energia und Zindon Tal
Mirali Pass
Kulikalon Valley
Vorgeschichte:
Wir schreiben Ende Mai 2017, und noch immer ist nicht klar, wohin wir im Sommerurlaub denn nun reisen wollen/sollen. Höhere Berge wäre klasse, aber alle bis jetzt gewählten Ziele fallen entweder aus Sicherheitsbedenken (Zwei Leute und dicke Gletscher mit Mehrtagesgepäck ist nicht ideal) flach, oder wir sind die einzigen Interessenten (Himalaya) und die Veranstalter bekommen kein Permit für solch eine Gruppe. Also doch Kilimanjaro? Ein kurzer Blick bei der Ruefa, mit denen ich schon am Acon war und die den Kili auch im Programm haben, offenbart eine Alternative: West Pamir, Chimtarga.
Kurze Rücksprache in der Family und die Entscheidung steht fest: auf nach Tadschikistan. Bernhard Letz, der für diesen Bereich zuständig ist, ist schnell erreicht, hat überhaupt keine Probleme damit, die Zeit um einige Tage auszudehenen (wir sind eh die einzigen Interessenten Mitte Juli), und weil die Zeit knapp ist, bucht er bereits die Flüge, bevor er von uns Geld oder eine schriftliche Vereinbarung überkommen hat.
Auch sonst klappt alles am Schnürchen. Impftermine für Tetanus (meine letzte Impfung war wohl 1985...), Hepatitis und Tollwut sind schnell vereinbart, ein Großteil der Ausrüstung liegt eh schon herum.
12. Juli 2017
Alles in allem erreichen wir (zur Überraschung von Vega) problemlos und ohne Mitnahme irgendwelcher Luxusdinge zusammen 60kg Flugegepäck in drei Taschen sowie jeder noch etwa 5kg Handgepäck. Der ganze Kram muß zum Glück nicht weit getragen werden, um ihn von der Wohnung zuerst zum Bahnhof und weiter nach München an den Flughafen gekarrt zu bekommen, dennoch ist es eine elende Schinderei.

Quasi alles außer Mülleimer und Mauer muß mit - 70kg
Beim Check In dann ein kurzer Schreck. Am Nebenschalter wird einem Gast der Koffer abgelehnt, da er 30kg wiegt. Laut Reglement läge das erlaubte Gewicht zwar bei 30kg, aber das Maximalgewicht eines Koffers sei 23kg (und man darf 2 Koffer abgeben). Unsere Dame interessiert das Regelwerk nicht, bittet uns jedoch, alles beim Sperrgepäck abzugeben. Wie Bernhard uns eingeprägt hat, versichern wir uns, daß alles bis nach Duschanbe durchgeleitet wird, geben das schwere Gepäck ab, und fliegen zum ersten Zwischenstopp - Istanbul. Der Check In verzögert sich um eine Stunde (scheint auf der Strecke normal zu sein), dank 3 Stunden Puffer bei der Umsteigerei ist das jedoch verschmerzbar.
In Istanbul dürfen wir dann an einer Terminalrally teilnehmen. Unser Flug soll von Gate 302 abfliegen. Wir begeben uns artig eine halbe Stunde vorher dorthin und landen in einem arabisch/afrikanischen Bazar. Es geht auf der Ebene, auf der das Gate liegt, hoch her. Alle Sitzplätze sind belegt, alle Varianten an Bettlakenträger, mit und ohne Kopftücher sind vertreten, es geht laut her. Dann verschwindet die 302 von der Anzeigetafel und nach einer spannenden Minute der Leere taucht die 702 auf. Also hoch in das Flughafenzentrum, Orientierung an den Wegweisern und dort steht: "Gate 701-712 - 20-25 Min time". Die Rally ist eröffnet, zusaammen mit einem Haufen weiterer auf Outdoor getrimmter Fluggäste geht es schnellstmöglich quer durch den ganzen Flughafen in einen sehr ruhigen Bereich. Wir sind schnell genug am Ziel, die Abfertigung hat noch nicht begonnen, vom Flugpersonal noch keine Spur.
Während tröpfchenweise die Gruppen eintrudeln erfolgt das Spiel erneut. Das Gate in der Anzeige verschwindet, und nach einer kurzen Gedenkpause erscheint als neues Terminal für den Check-In: 302
...
Meckern hilft nicht, mit Vollgas zurück auf Los, die ganze Strecke zurück. 15 Minuten später dann die Erlösung: wir sind endlich wieder richtig. Die Abfertigung hat zwar noch nicht begonnen (auch hier geht es am Ende erst eine Stunde später los als geplant), aber immerhin hat sich eine Warteschlange gebildet und Flughafenpersonal ist am Schalter unterwegs. Um 21:30 Uhr geht es dann endlich auf die Reise nach Duschanbe, wo wir so gegen 4 Uhr morgen Lokalzeit ankommen sollen.
13. Juli 2017
Schlafen war nicht wirklich drin, dafür stehen wir nach etwas Flugzeugkino und einem guten Essen an Bord nun in der Schlange mit den anderen Ankömmlingen und warten auf die Visakontrolle. Während es bei uns (mit drei geöffneten Schaltern) gesittet zu geht, kann man dies nach Ankunft eines Flugzeugs aus dem lokalen Raum nicht behaupten. Im Kampfknäuel, jegliche Absperrungen und Markierungen mißachtend kämpfen die Leute um Aufmerksamkeit am Schalter. Wie der Grenzbeamte das so stoisch lächelnd über sich ergehen kann, kann ich mir nicht erklären.
Die Paßkontrolle erfolgt freundlich, aber sehr zeitintensiv (2-10 Minuten/Person). Alles wird kontrolliert, die Daten genau überprüft, und mancher darf die eine oder andere Frage beantworten. Also immer lächeln und freundlich (und das um fast 5 Uhr morgens), denn auf dem Visaausdruck steht: "Please note that if your e-Visa is approved, this approval establishes that you are eligible to travel to Tajikistan, but does not guarantee that you are admissible to Tajikistan. Upon arrival you will be inspected by a Border protection officer who may determine that you are inadmissible under the e-Visa program or for any reason under Tajikistan law".
Border Control hat nix gegen uns, nach 2 Minuten bereits dürfen wir zum Gepäck, welches in Sichtweite schon länger seine Runden auf dem Laufband dreht. Der letzte Knackpunkt erledigt sich schnell, alle drei Taschen sind da. Der von der Ruefa organisierte Fahrer findet uns prompt, bugsiert uns ins Auto und im frühen Morgenlicht geht es eine kurze Strecke bis zum Hotel, wo wir nur noch zwei Flaschen Mineralwasser an der Rezeption mitnehmen und völlig erledigt im klimatisierten Zimmer in die Federn kippen.

Unser Zimmer nach den ersten Stunden - sieht aus wie in Westeuropa

Die übliche Teeecke (sogar Pulverkaffee hat es)

Der dezente Unterschied, bei uns gibt es keine Wegmarkierungen gen Mekka.

Völlig unspannend europäisch - der Naßbereich, sogar mit Einwegutensilien in Schächtelchen wie Seife, Zahnbürste, Nähzeug

Auch Klo und Dusche wie bei uns, und rund um die Uhr mit Warmwasser.
Um 12 Uhr beschließen wir, eine erste Runde in der Stadt zu drehen, um 14 Uhr dann kommt unser Guide Dilja und führt uns zusammen mit ihrem Bruder zu einem Wechselbüro und dann über den traditionellen Markt. Dieser ist quasi identisch zu den Märkten in Rumänien, weswegen Vegareve auch hemmungslos eine Shoppingtour durchzieht. Bananen, Karotten, Gurken, Tee, drei Brote, tadschikisches Gebäck und Gewürze verschwinden in meinem Daypack. Alles Lebensmittel für die nächsten Tage bzw. als Mitbringsel für daheim bestimmt.
Im Supermarkt etwas später klärt sich dann endgültig, was man denn vor Ort alles kaufen kann und nicht umständlich mitbringen muß: alles außer Trekkingspezialnahrung und eventuell Müsliriegel. Vom Klopapier über diverse Duschgels, Nudeln, einzelnen Fertiggerichten von Knorr über Cola, Säfte, Bier, Konservendosen mit Fisch oder Gemüse bis hin zu Schokolade finden wir alles. Lediglich ein kritischer Blick auf das Haltbarkeitsdatum ist notwendig, um sich keine böse Überraschung einzuhandeln, ansonsten kann man problemlos zuschlagen. Ich entdecke z.B. russische Fischkonserven mit Ablaufdatum Mitte 2014, die oben in den Bergen mit erhöhter Wahrscheinlichkeit zu Problemen führen könnten.
Gegen 16 Uhr verabschieden wir uns und laden die beiden noch spontan ins "Al Sham" ein, einem arabischen Restaurant, welches wir auf Tripadvisor entdeckt haben (im Hotel gibt es Free Wifi).
[Vegareve] Der Gewürzstand war wirklicht beeindruckend. Vom Verkäufer hiess es sehr entschieden: "erst kaufen, dann Foto"



Grundnahrungsmitteln, nichts für Hochgebirge

Kleiner Supermarkt

Das Restaurant erweist sich als Volltreffer. Für uns Westeuropäer problemlos erschwinglich und mit einer hervorragenden Küche. Für die ganzen Kebapteller, Biere, Mojitos, Vorsepeisen und sonstige Getränke zahlen wir am Ende etwas mehr als 300 TJS (Somoni, Wechselkurs erfreulich einfach berechenbare 1 Euro = 10 TJS), werden noch zum Hotel zurückgefahren und veranschlagen den Start ins Gebirge für 9 Uhr nach dem Frühstück.

Mein Hauptgang - Fleischspieße, Reis, Gewürzpaste, Fladenbrot

Arabischer Eintopf mit Reis, im Hintergrund frisch gepreßter Melonensaft
Eckdaten:
Flug MUN - IST um 14:40 Uhr, Ankunft 18:25 Uhr
Flug IST - DYU um 20:45 Uhr, Ankunft 3:35 Uhr
Zeitverschiebung: 3 Stunden
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